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Der Anfang

Dick, oder dicklich, war ich eigentlich so lange ich mich erinnern kann. Der Blick auf Familienfotos verrät jedoch, es ging eher so vor oder mit der Pubertät los. Nun kann man dick sein, ohne das es einen wirklich stört. Oder behindert. Es muss nicht einmal sofort ungesund sein.

Selbst meine Bundeswehrzeit habe ich mit 90 bis 95 Kilogramm hinter mich gebracht. Ich würde sagen, ich war ein – gerade noch so, halbwegs fitter, Dicker. Obwohl. Nein – das ist eigentlich bereits gelogen. Du bist mit Ranzen und einem BMI von um die 30 einfach nicht fit. Nie. Du kannst es nicht einmal sein. Aber, man kann sich prima selbst anlügen.

10 Jahre später war ich bereits bei rund 118 Kilogramm und vor einigen Wochen, im Januar 2019 hatte ich zum dritten Mal die 140 Kilogramm überschritten. Ich bin fett. Und das muss sich ändern.

Warum soll es sich ändern?

Ich bin seit 2.5 Jahren auf YouTube. Davor war ich als Automobil-Blogger nur begrenzt der Öffentlichkeit ausgesetzt. Jetzt, auf YouTube ist das anders. Wenn dich jemand nicht mag, du etwas sagst was er nicht mag, oder was auch immer dem jeweiligen Kommentator für ein Furz quer liegt, wenn man jemanden beleidigen will, dann kann man ihm sagen, er wäre häßlich – oder man sagt ihm, er wäre fett.

Aber – und das ist enorm wichtig, meine Motivation nun endlich etwas nachhaltig zu ändern, kommt nicht von den Kommentaren von Einzellern auf YouTube – ganz egal was man dort liest – es ist nicht mein Problem. Und ich glaube, wäre das wirklich der Antrieb für die Motivation, nun endlich mit Ernsthaftigkeit an die Sache heranzugehen, dann wäre das nicht zielführend. Ja, ich glaube, es würde nicht zum gewünschten Ziel führen. Es wäre eine Art Schattenboxen.

Meine Motivation ist bald 5 Jahre alt, hat den Namen Lea und ist der wunderbarste Mensch der Welt. Meine Tochter. Und – es sind die Alarmsignale die mir mein Körper sendet.

Nasenbluten? Ist nicht schlimm, oder?

Nasenbluten das auch nach 90 Minuten noch nicht aufhört, ja – da darf man sich Gedanken machen. Aber ich denke, diese Geschichte werde ich später einmal in allen Details ausbreiten. Wichtig ist nur eines; Ich will abnehmen, ich will fit sein – weil ich zu einer bestmögliche Grund-Gesundheit zurückkehren will. Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und Co? Nein. Danke.

Was will ich erreichen?

Mein erstes Ziel ist einfach definiert: Ich will binnen 12 Monate, und gezählt wird seit Mitte Februar, auf unter 100 Kilogramm kommen. Und ich will wenigstens 90 Minuten joggen können. Dazu gehört der Aufbau der Rumpfmuskulator und eine kontrollierte Steigerung der Herz-Fitness.

Was wäre das Langzeit-Ziel? Nun – da können wir in den nächsten 12 Monaten noch genug drüber plaudern 😉

Wie will ich es erreichen?

Weniger. Besser. Mehr.

Weniger essen. Klingt so simpel und ist so schwer. Wenn du Deinen Magen an große Portionen gewöhnt hast, dann lacht er nur höhnisch, wenn du es mit „normalen“ Portionen probierst. Aber normale Portionen sind nicht. Kleine Portionen sind angesagt. Mein aktuelles Energie-Ziel ist 1.800 kcal pro Tag. Keine Hardcore-Diät, aber doch locker 1.000 kcal unter meinem aktuellen Grundumsatz.

Besser essen. Wer wie ich, viel auf Reisen ist, der kennt die Probleme. Schnell was essen. Fast food. Dreck. Und das ist für mich ein ganz großer und wichtiger Hebel. Die Ernährung muss umgestellt werden. Ich habe für mich in den letzten zwei Wochen einen ersten Weg gefunden, wie ich meine Ernährung kontrolliert umstellen kann, ohne mir Gedanken zu machen, ob ich mir damit nicht noch mehr schade. Denn, ja, wer sich erst einmal an Fett, Salz und Zucker gewöhnt hat – der ist süchtig danach. Und dein Kopf wird alles tun, damit du Deine Sucht stillst. Aber dieses Mal nicht! Dieses Mal verarsche ich diesen Schweinepriester.

Mehr Bewegung. Es ist das A und O des Lebens. Und doch, gerade wenn man, wie ich, viel unterwegs ist, gönnt man sich lieber eine zusätzliche Auszeit am Abend, als noch eine sinnvolle Ertüchtigung für den Körper. Aber, jeder Schritt zählt und um damit man sich selbst nicht weh tut, habe ich mir einen Personal-Coach gesucht, der mir dabei helfen wird, Schritt für Schritt den Weg zu gehen, den ich gehen muss – damit mein Körper wieder Spaß an der Bewegung findet.

Mein Leben soll sich ändern.

Mit 43 Jahren könnte man von einer Midlife-Crisis sprechen, aber dem ist nicht so. Im Gegenteil, ich glaube ich werde endlich vernünftig. 😉



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Category:Uncategorized
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4 Comments

  • 17. Juni 2019 at 00:53
    Birgy

    Sehr gut! Weiter so
    Ich wünsche dir das du deine Ziele erreichen wirst.

    Nur muss ich aus „Erfahrung“ Bedenken äußern hinsichtlich der 1800kcal. Ich bin 173cm groß und wiege ca 80kg, nehme jeden Tag ca 2000kcal zu mir (wenn ich denn endlich mal wieder darauf achten würde). Somit habe ich es schon einmal geschafft 12kg ab zu nehmen, ganz ohne Sport, lediglich die Nahrung umstellen.

    Ohne Dir zu nah zu treten, denke ich das einem Mensch mit deinen Ausmaßen, 1800kcal für den Anfang eindeutig zu wenig sind. Meiner Meinung nach sind etwas über 2000kcal besser und vor allem stressfreier!

    Wichtig ist eigentlich auch, man kann eigentlich alles essen, aber nur in Maßen statt in Massen!

    Viel Erfolg und starke Nerven wünsche ich dir

    REPLY
    • 19. Juni 2019 at 15:33
      Habby

      Danke für Deinen Kommentar – und ja, man kann bei dem Thema sicherlich viel diskutieren. Wichtig ist, der individuelle Weg muss jeweils passen. Weitere Einblicke in die ganze Story wird es auch auf Youtube geben.

      LG Habby

      REPLY
  • 26. Juni 2019 at 19:29
    Kev

    Ohne hier Werbung machen zu wollen, aber ich hab mit WeightWatchers ganz gute Erfolge gefeiert. Falls dir Kalorien zählen zu anstrengend ist. Wichtig ist tatsächlich viel Geduld. So oder so, weiterhin viel Erfolg!

    REPLY
    • 1. Juli 2019 at 09:34
      Habby

      Danke Dir.
      Anstrengend finde ich es nicht. Ich finde es hilft mir doppelt – neben der aktuellen Kontrolle, erhalte ich ein Gefühl für die Mengen und Kalorien-Verhältnisse.

      LG Habby

      REPLY

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