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Published 6. Dezember 2019

Natürlich war mir klar, wie kompliziert und anstrengend es wird, aus einem „Auto-Blogger“, einen „Youtuber“ zu machen. Bei Autohub hatten wir das Glück, mit einem starken Partner zu starten und Themen zu haben, die auch gesucht wurden. Das bringt viel mehr klicks als man sich denkt. Ein echter Beschleuniger für einen Newcomer-Kanal (war wohl der einzige Newcomer-Kanal mit einem alten Knacker..)

Bei #stayHabby ist das Thema jedoch gleich noch einmal doppelt so komplex. Aber, hey, wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder machen. 😉
Mittlerweile sind 10 Folgen (24.07.) online und die Besucherzahlen auf den Videos sind – äh – unterirdisch. Also nach klassischen Youtube-Maßstäben. Dieses Youtube, wo man heute nur noch wahrgenommen wird, wenn man in der ersten Stunde 100.000 Views und nach drei Tagen 450.000+ Views gesammelt hat. Aber –

bei #stayHabby ging es nie um Views. Bei #stayHabby geht es um die Motivation für mich, Dinge in meinem Leben zu ändern. Fitter werden. Gesünder leben. Nachhaltiger konsumieren. So Sachen die man wohl macht, wenn man in die „midlife crisis“ kommt.

Für #stayHabby habe ich noch viele Themen auf Halde und wir haben auch noch gar nicht alle Videos veröffentlich, die wir bislang abgedreht haben. Zudem habe ich noch die Geschichte mit gymboost zu erklären.

Du hast Freunde – und du hast Arschlöcher um dich herum

Was ich allerdings in den ersten Episoden #stayHabby gelernt habe ist: Ich habe viele großartige Menschen über das Internet kennengelernt. Autohub war nicht umsonst (und hey, noch ist das letzte Kapitel ja nicht gedreht..) – Autohub hat eine kleine Community an Menschen zusammengebracht, die weniger aufgeregt über Autos reden. Differenzierter. Menschen die sich selbst nicht zu ernst nehmen. So wie ich das in meinen Videos immer wieder gerne vorführe.

Denn eines ist klar: Der Automobil-Journalismus in Auto-Deutschland, der war zwar schon am Ende bevor ich mit dem bloggen anfing – aber und das ist mir in den letzten Monaten immer deutlicher geworden – die Welle an Bloggern, YouTubern und anderen Influencern hat dem Thema nicht geholfen. In den letzten 10 Jahren ist es also, trotz Digitalisierung, nicht besser geworden. Eher ist das Gegenteil der Fall. Die Branche wird überschwemmt mit Menschen die sich selbst zu wichtig nehmen. Wobei das wirklich das letzte war, was der Branche zuvor gefehlt hätte. An dieser Stelle verweise ich, mit einer Träne im Knopfloch, an ein wundervolles Video von Clemens Gleich:

„Mimimi (The Song of my People)“

Der „Kollege“ Gleich gehört im übrigen zu der Auswahl an Menschen, die mir das Internet in den letzten Jahren zugespielt hat, die ich sehr wert schätze – eben, weil sie nicht zur Klasse der „Arschlöcher um dich herum“ gehört. Er gehört zu den Menschen, die die Welt verstehen wollen, sich selbst dabei aber nicht zu ernst nehmen. Ganz ohne Mimimi.

Die Arschlöcher, die dich „befreunden“, um dich zu dissen

Bislang ist #stayHabby recht lautlos gestartet. Dementsprechend kennen nur wenige Menschen den Kanal. Und dennoch, im eigenen Dunstkreis der „Freunde auf Facebook“ gibt es immer 2-3 Arschlöcher die dich nur „befreundet“ haben, um dich im Blick zu behalten –

Es ist spannend zu sehen, wie es immer wieder 2 Dislikes binnen weniger Minuten nach Veröffentlichung eines Videos gibt. Da abonnieren zwei Profile den Kanal, nur um einen Daumen runter geben zu können. Ich beneide diese Menschen um ihre Energie. Diese Energie mit der sie sich motivieren, einem Kanal zu folgen, nur um „daumen runter“ geben zu können. Wirklich. Beneidenswerte Energie.

if you can’t stand the heat …

..get out of the kitchen. Nun, nein. Dislikes sind Reaktionen auf ein Video und damit Signale für YouTube das sich jemand mit dem Inhalt beschäftigt hat. Für die Interaktionsrate ist das also positiv, ansonsten interessiert es da draußen niemanden, absolut – niemanden, wie viele Daumen hoch oder runter ein Video bekommt. Vom Ego des Video-Erstellers abgesehen 😉
Aber zwei Jahre Auto-Videos haben mich abgestumpft – man darf das ganze Thema nicht an sich herankommen lassen. Arschlöcher gibt es überall und manchmal begleiten sie dich. Sie tun das nicht, weil du so ungeil bist, sondern weil das Leben der Arschlöcher einfach nicht viel hergibt.

Das Leben ist schön .. #stayHabby!

Was mich viel mehr fasziniert, ist die Tatsache das es doch einen ganz vernünftigen Kreis an Menschen gibt, denen ich meine Fitnessreise ebenso auf die Nase binden kann, wie meine Ergüsse zum Thema Auto. Für mich persönlich ist das aus den ersten 10 Videos #stayHabby das größte und das positivste was ich mitnehmen kann.

stayHabby entstand für mich als Claim zum Thema Autohub. Es war die Metapher dafür, sich am Thema Autos zu erfreuen. Die Dinge nicht zu ernst zu nehmen. Spaß zu haben, an dem was man tut. Den Spaß mit anderen zu teilen. Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

stayHabby ist für mich heute ein Slogan, der viel mehr umfasst. Er steht dafür, sich selbst neu zu erfinden. Auf eine Reise zu gehen. Dinge zu teilen, die man gut findet. Ein positives Beispiel zu sein. Für etwas zu sein, und nicht immer nur dagegen.

Und ich freue mich über die Menschen, die diese Reise mitgehen.


2 Kommentare

  1. Kim

    Einfach weiter machen. Ich finde die Idee und die Motivation hinter #stayhabby immer noxh cool und verfolge die Geschichte mit Freude – nicht zu letzt, weil ich selber einmal 50kg abgenommen habe und weiß wie schwer es ist. Rock on!

    • Habby

      Echt? 50 Kilo? Erzähl mal ..

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